Die erste Monographie über die Architekten Marie-Claude Bétrix und Eraldo Consolascio präsentiert sich als Werkübersicht, widmet sich aber gleichzeitig der Frage der Architekturvermittlung. Neben dem Korpus ausgewählter Projekte und Realisationen wird im ausführlichen Autorentext das produktive Wissen des Büros erschlossen. Besondere Aufmerksamkeit gilt den unterschiedlichen Kommunikationsebenen, auf welchen die Architekten ihre Stilfiguren ausbilden und den Dialog mit dem Publikum suchen. Autor ist der Architekturkritiker Sylvain Malfroy. Präsentiert werden u.a. die Bauten für Energieversorgung in Salzburg (1985–2003), die Sporthalle Herti in Zug (2001), die Frauenklinik des Universitätsspitals Bern (2002), das Pfizer Gebäude (2003) sowie das Stadion Letzigrund in Zürich (2007).